Uni
Fakultäten
Fk. V
Physik
Didaktik und Geschichte
der Physik
"Welt erforschen
- Welten konstruieren".
Eine Ausstellung im Staatl. Museum
für Naturkunde in Oldenburg
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elektrische
Experimente während der Ausstellung |
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Im Zeitraum vom 3. Mai bis 21. Juni
1998 wurde unter dem Titel "Welt erforschen – Welten konstruieren:
Physikalische Experimentierkultur von 16. bis zum 19. Jahrhundert"
eine von Studierenden und Lehrenden der Arbeitsgruppe Hochschuldidaktik
und Wissenschaftsgeschichte sowie des Fachbereichs Geschichte konzipierte
und realisierte Ausstellung im Staatlichen Museum für Naturkunde und
Vorgeschichte Oldenburg gezeigt. Diese Ausstellung, die von insgesamt
etwa 6.000 BesucherInnen gesehen wurde, zeigte in fünf Abteilungen Entwicklungen
der physikalischen Experimentierkultur:
- Das Bild der Welt (Experimentelle
Praxis des 16. und 17. Jahrhunderts, vornehmlich in der Astronomie)
- Elektrisieren im Salon
(Elektrische Experimente zur Mitte des 18. Jahrhunderts)
- Maß und Zahl (Experimentelle
Praxis in Frankreich um die Zeit der französischen Revolution)
- Romantisches Verstehen der Natur (Experimentelle Praxis vornehmlich im deutschen
Sprachraum zu Beginn des 19. Jahrhunderts)
- Vermessen und Beherrschen der Welt (Wissenschaftliche Forschungsreisen sowie die "Industrialisierung"
wissenschaftlicher Forschungspraxis im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts)
Zwei der wesentlichen Aspekte in der Ausstellung
waren die Darstellung wissenschaftlicher Praxis als kultureller Tätigkeit,
die u.a. als solche zeitlich und lokal geprägt ist sowie die Präsentation
von Originalgeräten und Nachbauten. Letztere konnten teilweise auch von
den BesucherInnen selbst für Experimente verwendet werden und stellten
somit einen weiteren Zugang zur historischen Experimentalpraxis dar.
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