Didaktik und Geschichte der Physik

The MAP prOject

Das „The MAP prOject“ ist ein Comenius-Fortbildungsprogramm der Europäischen Kommission für Physiklehrerinnen und -lehrer. Es verfolgt das generelle Ziel, die Qualität des Physikunterrichts durch die Integration physikgeschichtlicher Aspekte in fachdidaktische Konzeptionen zu verbessern. Im The MAP prOject kooperieren fünf europäischer Universitäten miteinander.

Das besondere Ziel des Projekts besteht darin, ein innovatives Fortbildungskonzept für erfahrene Physiklehrerinnen und -lehrer zu entwickeln und zu evaluieren. Der Einsatz von Fallstudien aus der Geschichte der Physik stellt dabei ein wesentliches Element des Fortbildungskonzeptes dar. 

„The MAP prOject“ ist ein Akronym, welches aus den Namen der fünf europäischen Universitätsstädte geformt wird. Dies sind: Thessaloniki, Madrid, Athen, Pavia, Oldenburg.

Thessaloniki
Pedagogical Department of Primary Education, Aristotle University of Thessaloniki, Verantwortliche Dozentin: Fanny Seroglou

Madrid
Didactic of Experimental Sciences, University Complutense of Madrid, Verantwortlicher Professor: Antonio Moreno Gonzalez

Athen
Pedagogical Department of Primary Education, National and Kapodistrian University of Athens, Verantwortlicher Professor: Panos Kokkotas

Pavia
Department of Physics “Alessandro Volta”, Università di Pavia, Verantwortlicher Professor: Fabio Bevelacqua

Oldenburg
Oldenburg-Physics Education/History and Philosophy of Science, Institute of Physics, Carl von Ossietzky University, Verantwortlicher Professor: Falk Riess

 

Unterrichtsfilme zum freien Download

Im Rahmen des Projekts sind an der Universität Oldenburg zwei Lehrfilme für den Einsatz im Unterricht entstanden.

Galileis Fallrinne

Eines der bekanntesten Experimente im Zusammenhang mit den Gesätzmäßigkeiten des freien Falls ist das Fallrinnenexperiment, welches Galileo Galilei 1603 durchführte und 1638 publizierte. Dieses Experiment wurde durch die Oldenburger Arbeitsgruppe "Didaktik und Geschichte der Physik" analysiert und mit Hilfe der Replikationsmethode untersucht.
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Bilder des Nachbaus der Fallrinne

Demonstrationsapparatur nach 'sGravesande und van Musschenbroek

Willem Jacob 'sGravesande benutzte eine Apparatur um die Flugbahn eines schrägen Wurfes in seinen Vorlesungen zu verdeutlichen. Diese Apparatur wurde wahrscheinlich um 1720 von Jan van Musschenbroek im niederländischen Leiden gebaut.
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Bilder des Nachbaus der Demonstrationsapparatur 

Nähere Informationen zu den genannten Experimente finden Sie unter http://www.ihpst2005.leeds.ac.uk/papers/Riess_Heering_Nawrath.pdf


Im Rahmen des STeT-Projekts sind weitere wissenschaftliche Filme zu historischen Versuchen entstanden:

Stromwaage nach Ampère

André-Marie Ampère führte in unmittelbarem Anschluss an Oersteds Beschreibung der elektromagnetischen Wechselwirkung ein Forschungsprogramm durch, in dem er die wechselwirkung zwischen einem stromdurchflossenen Leiter und einem Magneten bzw. zwischen zwei stromdurchflossenen Leitern untersuchte. Eines der dabei entstandenen Geräte ist die Stromwaage, die zur Demonstration der Kräfte zwischen zwei stromführenden Leitern dient.

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Motor nach Jacobi

Moritz Hermann von Jacobi konstruierte einen der ersten Elektromotoren, sein Gerät diente dabei nicht nur als Funktionsmodell, sondern wurde zum Antrieb eines Boots auf der Newa verwendet.

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Motor nach Faraday

Michael Faraday gehörte zu den ersten Wissenschaftlern, die das Funktionsprinzip des Elektromotors beschrieben und mit dem im Film gezeigten Gerät demonstrierten.

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Die Filme sind aus Platzgründen in geringer Qualität hier zu finden. Sollten Sie die Filme im Unterricht einsetzen wollen, stellen wir Ihnen diese gerne gesammelt auf einer DVD in hoher Auflösung gegen Erstattung eines Unkostenbeitrags von 5 Euro zur Verfügung.

Kontakt: histodid@uni-oldenburg.de


Weiter Informationen zum The MAP prOject befinden sich auf der Homepage der Universität von Athen.